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Gründungsgeschichte


Der Aktionskreis zu Unterstützung bedürftiger Menschen in Nepal in Form von kleinen, durch privates Engagement geförderte Projekten bzw. der Unterstützung lokaler Organisationen sowie der spontanen Einzelhilfe nahm in der Zeit von 2000 bis 2002 stetig an Umfang zu, so dass es im Herbst 2002 an der Zeit war, diesen vielfältigen Aktionen durch einen Verein einen gemeinsamen Rahmen zu geben.Zusammen mit Freunden, die sich Nepal und seinen Menschen verbunden fühlen, wurde am  1.12.02 der Verein "Siddhartha - Hilfe für Nepal e.V." gegründet.

Siddhartha Gautama - der Buddha
Zeichen für Mitgefühl und Liebe
Siddhartha Babu - der kleine Prinz
Christina Vomhof berichtet über die Gründungsgeschichte und die Namensgebung des Vereins:

Siddhartha Babu - der kleine Prinz,das Kind, das ich so sehr in mein Herz geschlossen habe und an dem sich so viel unserer Projekte festmacht.Siddhartha "flog" mir im Herbst 2000 in die Arme. Damals 4-jährig war er nahezu querschnittsgelähmt, weil er einen Tumor im Rückenmarkskanal der gesamten Brustwirbelsäule hatte.
Mit einer Spendenaktion in zwei deutschen Physiotherapiepraxen und einer Leipziger Schule sammelte ich für Siddharthas Operation in der einzigen Neurochirurgie Nepals. Sein Schicksal zeigt, wie wertvoll  und fruchtbar auch konkrete Einzelhilfe sein kann. Die risikoreiche Operation verlief gut und Siddhartha konnte danach seine Beine wieder etwas bewegen.
In den vielen Stunden des Hoffens und Bangen und während der unzähligen Therapiestunden ist er mir ans Herz gewachsen wie ein eigenes Kind.Sein Schicksal veränderte und bereicherte auch das Leben vieler anderer Menschen. Durch ihn sah ich die Dringlichkeit von Physiotherapie in der Neurochirurgie des Bir Hospitals und versuchte andere deutsche Therapeuten zu vermitteln. Inzwischen konnten viele andere Patienten so von Siddharthas Schicksal profitieren. Und sicher konnte auch das Leben einiger deutscher Therapeuten auf eine ganz besondere Weise bereichert werden.
Inzwischen kann Siddhartha mit Hilfe laufen und geht zur Schule. Mit dem wunderschönen Projekt der Leipziger Paul Robeson Schule steht er stellvertretend für das Schulpatenschaftsprogramm.   So wurde die Hilfe für Siddhartha Auslöser für viele weitere Aktionen und soll mit seinem fröhlichen Lachen und seinem liebevollen "Namaste" auch weiter unser Begleiter sein.

Aktuelle Projekte:


• Patenschaften, die ca. 25 Kindern den Schulbesuch ermöglichen,

• Unterstützung von Physiotherapie Studenten am Dhulikhel Medical Institute,

• Vermittlung von europäischen Physiotherapeuten an die neurochirurgische Abteilung des Bir Hospitals in Kathmandu,

•  Förderung eines Blindenprojektes in Taplejung, Nordostnepal mit der Vision, eines Tages zusammen mit der lokalen Organisation zur Förderung blinder und behinderter Menschen ein eigenes Zentrum zu bauen,

• Förderung des Zentrums für zerebralparetische Kinder, d.h. Kinder die durch mangelnde medizinische Versorgung einen frühkindlichen Hirnschaden erlitten haben

• Einrichten einer betreuten Wohngemeinschaft für bedürftigste Kinder in Dhulikhel mit der Vision, dort ein Kinderhaus für 10 Kinder zu bauen,

• spontane Einzelhilfe in Notsituationen z.B. dringende medizinische Behandlungen, Operationen, Hilfsmittel, etc.